"Ich mache so lange weiter, bis mir der Pinsel aus der Hand fällt"

In Biasca, einem Dorf im Tessin, begann 1918 das lange Leben von Bruno Heiz. Mit dem erfolgreichen Abschluss in Fotografie und Grafik an der Kunstgewerbeschule Zürich zeigte er bereits 1942 in einer Gruppenausstellung in der Kunsthalle in Bern seine ersten Bilder.

Sein Sinn für ansprechende Kompositionen und ausdrucksstarke Farbgestaltung war auch in der Werbung gefragt, für die Schmuck- und Uhrenindustrie entwarf er unzählige Plakate, gestaltete Ausstellungen und beschäftigte sich zusätzlich mit der Freskenmalerei.



Ab 1948 lebte er in Basel als selbstständiger Grafiker, trat dem Kunstverein und der GSAMBA (heute Visarte) bei und bewies seine Leidenschaft als Maler in unzähligen Ausstellungen. Atadtansichten, Landschaften aus der ganzen Welt und das Leben von Mensch und Tier sowie abstrakte Kompositionen dominieren sein Lebenswerk.

Beeindruckend an den Bildern ist die hohe Intensität an Lebenserfahrung sowie die meisterliche Beherrschung der verwendeten Technik.

Im Anschluss an sein Berufsleben als Grafiker widmete er sich ausschliesslich der Malerei und seinen Ausstellungen in der ganzen Schweiz. Danben fand er auch Zeit für seine vielen Schüler, welche er in seinem Atelier bis ins hohe Alter unterrichtet hat.

Im Jahre 2012 ist Bruno Heiz im Alter von 94 Jahren in Basel gestorben.